(Blogtour) Götterkind 2 (Edda Reloaded) „Möge die Schlacht beginnen…“

wp-image-1197678824

Hallo und herzlich willkommen zur Releaseparty von T. S. Elin´s zweiten Teil der „Götterkind“ – Reihe!

 

Was tut man nicht alles um die Frau seiner Träume endlich heiraten zu dürfen? Natürlich hat Philipp sich das ganze einfacher vorgestellt, aber bei den Vorurteilen, die ihm sein Schwiegervater Godfrid in Spe zeigt, muss „Mann“ tun, was er nun mal tun muss. Auch Annora findet die Idee, nochmal um die Gunst ihres Vaters zu buhlen gut, und so kommt es, dass der Sohn des Fenriswolf´s seine einzigartige Stärke noch einmal in einem Kampf unter Beweis stellen muss.

fenriswolf

(Quelle: https://mythoswolf.wordpress.com/2016/04/29/der-wolf-in-der-nordischen-mythologie/)

 

Da T. S. Elin sich gern der wahren Begebenheiten bedient, befinden wir uns Anfang des 2. Teils der Götterkind – Reihe hautnah in der Schlacht von Stamford Bridge vom 25. September 1066  in England wieder. Um euch einfach mal einen kleinen Einblick geben zu können, habe ich mich dafür entschieden, euch die Hintergründe und Dokumentation rund um die Konfliktparteien zu zeigen. Jegliche Information findet ihr auf Wikipedia.

Auf der einen Seite, der englischen, stand:

 Harald II. (* 1022; † 14. Oktober 1066; geboren als Harold Godwinson / und von seinen Untertanen und auch im Buch „Harold“ genannt) war zu dieser Zeit der letzte angelsächsische König.

Harold2

(Quelle: Gerhard at English Wikipedia)

Harold liegt so ein kleines bisschen im Clinch mit seinem jüngeren Bruder Toste Godwinson (auch Tosti genannt; * ca. 1026; † 25. September 1066), welcher von 1055 bis 1065 Graf (Earl) von Northumbria war.

Tostig hatte als Hitzkopf der Familie eine Rebellion gegen sich verursacht. Harold stand vor der Wahl, seinen Bruder zu unterstützen oder sich nicht um die Familienbande zu kümmern und die Aufständischen für seine späteren Thronambitionen auf seine Seite zu bringen. Er entschied sich für letzteres und machte so seinen Bruder, der aus dem Land floh, zu einem Todfeind

Leider führte diese Entscheidung dazu, dass Tostig sich dem König von Norwegen anschloss um ihm dabei zu helfen England einzunehmen.

Also standen auf der Gegenseite der englische Earl Tostig und der norwegische König:

Harald III. Hardråde (dtHarald III. der Harte; * 1015 in Norwegen; † 25. September 1066) war König von Norwegen von 1047 bis 1066.

Harald_Hardrada_window_in_Kirkwall_Cathedral_detail

(Quelle: Colin Smith)

 

Harold war auf den Besuch des Norwegers vorbereitet und rief seine Tuppen zu sich. Selbstverständlich durfte unserer gestandener „Thegn von Mounfeld“ nicht fehlen und Philipp folgte. Er machte sich Sorgen. Nicht um sich selbst, mehr….

„Philipp machte sich keine Sorgen um sich selbst. Er war schnell, er war stark, er war ein Wolf Odins und jedem menschlichen Krieger weit überlegen. Was Godfrid und Annora von ihm wollten, war gefährlich für Annora und nicht nur für sie, sondern für ihre ganze Familie. Was, wenn Wilhelm die Überfahrt wagen würde? Was, wenn erneut….“ (Götterkind 2 / S. 73)

Viele haben es auf die Vanenfamilie abgesehen und auch ein Sohn des Fenriswolf kann wahrscheinlich nicht jeden mit einkalkulieren. Sei er noch so stark und intelligent. Ob sich seine Sorgen bewahrheiten? Oder ist vielleicht alles nur ein schlechtes Gefühl des großen Kriegers, weil er seine Verlobte ungern allein lässt?

015gal_7a-Fernis-Unbound-by-UffeBerenth

(Quelle; http://www.taetowiermagazin.de/motive/+viking-special+goetter+mythen+zauberzeichen_163.html)

Philipp machte sich auf Richtung Northumbria, mit einem mehr schlechten als rechten Bauchgefühl. Als der englische König und sein Heer von Osten an der Brücke, die über den Fluss Derwent verläuft, ankamen, erschraken die Norweger sehr. Sie hatten nicht mit einer Schlacht gerechnet, sondern mit einer Geiselübergabe, denn schon 5 Tage zuvor hatte der Norweger ein viele tausend Mann starkes Heer unter der Führung der jungen Earls Edwin und Morcar in der Schlacht bei Fulford vernichtend geschlagen.

Die Truppen waren im Entspannungsmodus, schlecht bewaffnet, nicht geschützt durch Kettenhemden oder ähnliches. Ein Teil befand sich auf der westlichen Seite, also hinter der Brücke und ein sehr geringer Teil auf der östlichen Seite. Sie waren zu Schlachtzwecken von Vieh oder Nahrungssuche dort positioniert. Es waren weder Wachen aufgestellt noch irgendwelche anderen Erkundigungs- und Deckungsmaßnahmen vorgenommen worden. Die in Eilmärschen herangeführten Engländer erwischten die Norweger völlig unvorbereitet und die östlich lagernden Truppen wurden überrannt.

 

arbo-stamford-bridge

( Quelle: http://www.bilder-geschichte.de/bilder/arbo-stamford-bridge.htm)

 

Nur einer konnte sich der Legende nach längere Zeit auf der Brücke halten und so die Schlacht verhindern…

Kaum einer seiner Krieger trug ein Kettenhemd, wenige die gefürchtete Streitaxt, den meisten blieben nur Schild und Schwert und so formierten die Norweger einen dicht an dicht gepackten Schildwall, der sich bald als undurchdringliche Mauer aus eisenharten Muskeln, Stahl und Eiche um die Anhöhe hinter ihnen zum Kreis schloss.

Dass ihnen das noch gelang, lag an einem, der ihnen die Zeit dazu verschaffte. Einem, der sein Kettenhemd trug und seine gewaltige Streitaxt. Einem, an dem sämtliche Pfeile abprallten und dessen Pranken jeden Wurfspeer kurzerhand aus der Luft pflückten und zerbrachen, als handle es sich um Kinderspielzeug. Einem riesigen Norweger, der die Brücke hielt und jeden Engländer, der sich ihm näherte, mit seiner Streitaxt entzweihieb. ( Götterkind 2, S. 84 / 85)

 

Dreimal dürft ihr raten, wer sich diesem riesen Viech entgegen stellen musste… Die Fragen, ob er ihn besiegen konnte, wer die Schlacht im Buch schlussendlich gewann und ob Philipp rechtzeitig zu seiner Hochzeit zurück war, beantworten sich nur, wenn ihr das Buch lest.

Fakt ist, die Schlacht bei Stamford Bridge gab es wirklich, die Legende über den riesigen Norweger gründet auf Überlieferungen, und auch heute gibt es noch eine Gedenktafel, die an der Brücke angebracht ist.

Monument to the Battle of Stamford Bridge
Plaque commemorating battle of Stamford Bridge 1066

(Gedenktafel zur Erinnerung an die Schlacht von Stamford Bridge in England | © istockphoto.com/WoldsRanger)

Ihr seht also, es ist einiges geboten im zweiten Teil und ich hoffe, ich konnte euch den geschichtlichen Hintergrund etwas näher bringen.

Eure Luna ❤

 

Andere Teilnehmer der Releaseparty:

http://anima-libri.de/

http://buchblog.schreibtrieb.com/

http://carmensbuecherkabinett.de/

http://www.die-fantastische-buecherwelt.de/

http://www.suechtignachbuechern.blogspot.de

http://www.fantastische-buecherwelt.de/

 

Die fantastische Gastgeberin der Party, Tiphaine S. Elin, findet ihr auf:

www.götterkind.de

 

 

Advertisements

5 Gedanken zu “(Blogtour) Götterkind 2 (Edda Reloaded) „Möge die Schlacht beginnen…“

  1. Luna, es war/ ist mir ein echtes Vergnügen, diesen Beitrag zu lesen – der war nämlich wirklich nicht einfach und du hast das soo gut hinbekommen: genug Info, aber nicht zu viel. Ernstes Thema, trotzdem humorvoll. Und du hast die Geschichte dahinter immer wieder in den Beitrag eingeflochten! – Mehr geht nicht!
    Hab‘ dich lieb, Tiph ❤

    😀 😀 😀

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s