(Rezension) Den Sternen so nah

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Jai McConnor mag ein aufsteigender Stern am Musikhimmel sein, doch für Nina ist er nur eines: Ein Idiot, der ihre Freundin bei einem Meet & Greet unmöglich behandelt hat. Als sie ein Angebot erhält, besagten Sänger als Backgroundtänzerin auf seiner Nordamerika-Tournee zu begleiten, sagt sie dennoch zu. Und schon bald fliegen zwischen dem bodenständigen Mädchen und dem herablassenden Star die Fetzen. Wäre da bloß nicht dieses Knistern…

  • Taschenbuch: 290 Seiten
  • Verlag: Drachenmond-Verlag (1. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3959912137
  • ISBN-13: 978-3959912136
  • Amazon
  • Verlag

 

 

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Die Backroundtänzerin mit Feuer im Hintern und der Teeniestar mit dem weichen Herz….

Nina kann es nicht fassen. So eine Chance, aber gerade für den eitlen Jai soll sie tanzen. Ob die feurige 18-jährige das unbeschadet übersteht? Seit euch gewiss, die Fetzen fliegen und es knistert gewaltig!

Das Buch ist aus der Sicht der Tänzerin Nina geschrieben. Äußerlich ist sie temperamentvoll und ehrgeizig, aber das überspielt zum Teil auch oft ihre Unsicherheit und Sensibilität. Sie ist eine sehr sympathische Person und ich finde es super, dass sie sich nicht einwickeln lässt und immer wieder Kontra gibt. Ab und zu gerät sie ins Stottern, aber dieser Makel macht sie irgendwie greifbarer.

Jai ist der typische Teeniestar. Auch seine Rolle im Buch ist etwas klischeebehaftet. Harter, unnahbare Kerl mit verletzter, weicher Seite – aber das hat mich garnicht gestört. Denn er kann so charmant, natürlich und ausdrucksstark sein. Auch wenn es ab und zu vorhersehbar war, was seine Handlungen betrifft, mochte ich seine Entwicklung.

Die Nebencharaktere waren hier wirklich eher nebensächlich. Sie hatten süsse Positionen, aber eben nur sehr oberflächlich. Die Freundinnen kamen etwas öfter zum Einsatz aber grad auch über Luke und Jeremy hätte ich gern etwas mehr erfahren. Dafür mag ich den Bodyguard total. Er ist eine richtige Vaterfigur.

Mareike Allnoch hat eine sehr lockere und leichte Schreibweise. Es war schön einen Hauch Amerika in der Geschichte zu fühlen und ich fand den Flair im Buch toll. Man spürte es knistern und konnte auch die romantischen Gefühle nachempfinden. Jai’s Zerrissenheit und Verzweiflung hat mir oft mal ein trauriges Seufzen entlockt. Ab und zu fühlte ich mich in den Zwischensituationen etwas gelangweilt und mit Belanglosigkeiten überhäuft, aber es hielt sich noch in Grenzen, so dass „Den Sternen so nah“ alles in allem eine wunderschöne Geschichte mit viel Herz und dem typischen Glücksgefühl-Hoch ist.

Ich gebe 4 von 5 Sternen.

🌟🌟🌟🌟

 

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Mareike Allnoch

 

Seit ich denken kann, bin ich total in Bücher vernarrt. Weil ich dann immer in eine andere Welt abtauchen kann und alles andere um mich herum vergesse.

Schon oft habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, ein eigenes Buch zu schreiben. Ich fand die Idee faszinierend, sich eigene Charaktere auszudenken, eine eigene Handlung zu überlegen. Die Geschichte so zu lenken, wie man sie gerne hätte. Meine beste Freundin war schon immer der Ansicht, dass ich eine lebhafte Fantasie hätte und darüber Bücher schreiben sollte.

Mit 17 begann ich, meine erste richtige Geschichte zu schreiben. Daraus ist schließlich auch das Manuskript zu meinem Debüt-Roman „Den Sternen so nah“ entstanden.

Es gab öfter mal Phasen, in denen ich nicht wusste, wie es mit der Geschichte weitergehen sollte. Aber die Charaktere waren mir mittlerweile auch zu sehr ans Herz gewachsen, als dass ich sie in der Ecke verstauben lassen wollte. Und jetzt, nach fast 2,5 Jahren, bin ich verdammt stolz, dass ich die Geschichte weitererzählt habe. Dass mein erster Roman nun tatsächlich veröffentlich wird, ist ein großer Traum, der für mich in Erfüllung geht.

Inzwischen schwirren mir so viele Ideen für neue Geschichten im Kopf herum, dass ich jede Gelegenheit dazu nutze, meine Gedanken zu Papier zu bringen. Derzeit nehme ich schon meinen zweiten Roman in Angriff und kann es kaum erwarten, die Charaktere lebendig werden zu lassen.

Wenn ich in meiner Freizeit nicht gerade lese oder schreibe, gehe ich auf Konzerte oder treffe mich mit meinen Freunden. Ich habe ein Faible für Boybands, Musik und Romantik-Filme. Und ich stehe auf Happy Ends!

Geboren wurde ich 1996 in Bad Pyrmont. Derzeit absolviere ich eine Ausbildung im Tourismus-Bereich.

(copyright Mareike Allnoch)

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