(Rezension) Superbia: Deadly Sin Saga 2

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  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 9504 KB
  • Taschenbuch: 552 Seiten
  • Verlag: Self Publishing; Auflage: 1 (8. April 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B06XP6D2TB

Ein Vertrag.
Zwei Seiten.
Drei Personen.
Die erste Todsünde.

Himmel oder Hölle?
Leben oder Tod?

»Du hast verloren, Avery. Jetzt gehört ihr mir!«

Textausschnitt:
//»Nein! Verdammt! Nein! Nein! Nein!« Jedes seiner Worte schallte wie ein Donnergrollen durch den Wald. Blitzschnell richtete Nox seine Aufmerksamkeit auf einen der massiven Bäume und schlug mit beiden Fäusten mehrmals mit erschreckender Intensität und Geschwindigkeit darauf ein. »Das ist deine Schuld! Wenn ich nicht deinetwegen in den Tunnel zurückgemusst hätte, wäre das nicht passiert!« Seine Augen loderten gleißenden hell auf und ich wich zurück. Noch nie zuvor hatte ich eine solche Angst vor ihm gehabt. »Ich wollte dich von Anfang an nicht dabeihaben, weil ich wusste, dass du mir nur im Weg stehen würdest.« Er folgte mir. »Ihr Menschen seid nur Ballast«, spie er mir fauchend entgegen und sein heißer Atem prickelte auf meiner wunden Haut. »Am liebsten würde ich dich hier stehen lassen und in die Menschenwelt zurückgehen, um die letzten Stunden meines Daseins mit willigen Frauen zu verbringen. Aber nein, stattdessen muss ich den Babysitter für dich spielen!«
»Was ist denn los? Wieso bist du auf einmal …« … so grausam … »… ein noch größerer Arsch als sonst?«
»Was passiert ist?« Nox schnaubte herablassend und verengte seine Augen zu schmalen Schlitzen. Sein Blick bohrte sich wie ein Assassindolch in meinen. »Die Fee ist verschwunden! Der einzige Grund, weshalb wir überhaupt an diesem Ort sind und unser Leben riskieren, ist abgehauen!«//

Amazon 

Lana Rotaru

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Ein Mensch. Ein Engel. Ein Dämon.

7 Prüfungen. Eine Verbindung….

Avery hat gerade erst von der „tollen“ Abmachung ihres Vaters gehört, als die Ereignisse auch schon anfangen, auf sie einzuprasseln. Natürlich war ihr irgendwie schon bewusst, dass es andere übernatürliche Wesen als Engel und Dämonen geben könnte, doch damit hätte sie nicht gerechnet. Ganz nah in ihrer Umgebung, näher als sie es für möglich gehalten hätte…. Ein Schock trifft auf den nächsten und es dauert nicht lange bis die drei ihrer ersten Prüfung ins Auge sehen müssen, und die Begeisterung hält sich verständlicherweise in Grenzen…

Doch wer Lana Rotaru kennt, weiß genau, „vorhersehbar“ oder „einfach“ sind, in Bezug auf ihre Bücher, Wörter, die im Wortschatz der Autorin zu unserem Vergnügen oder auch nervlichem Untergang, nicht vorhanden sind. Eine einfache Prüfung wird das nicht und Avery muss über ihre Grenzen weit hinaus wachsen. Auch wenn sie ihre Makel hat, was Ave meiner Meinung nach aber greifbarer macht, ist die Protagonistin selbstbewusst und vor allem sehr warmherzig. Ihr guter Charakter wird sie zwar auch noch einiges kosten,  aber ich bewundere sie nach dieser Tortur umso mehr.

Nachdem ich im ersten Teil noch nicht wirklich wusste, wem der männlichen Protagonisten mein Herz gehören wird, habe ich nach „Superbia“ keine Zweifel mehr und eins kann ich euch sagen: Ihr fallt aus allen Wolken! Viel Spaß beim Schmachten. 😉

Adam zeigt eine Seite an sich, die wir von dem gutmütigen attraktiven Engel noch nicht gewohnt sind. Sein Part der Prüfung ist ätzend, genau so sehr wie auch schwerwiegend. Seine liebevolle Art bringt mich immer dazu, dieses warme Bauchgefühl zu bekommen wenn man seinen Bruder knuddelt. Aber seine Naivität wollte ich ihm schon auch nur zu gerne austreiben.

Nox… einen Absatz zu schreiben, um ihn zu beschreiben ist eigentlich nicht machbar. Den Höllendiener mit seinem arroganten Verhalten, seinem anrüchigen Grinsen und seinem Temperament kann man nicht erklären. Man muss ihn erleben! In ihm steckt so viel mehr, als man erwartet, auch wenn er es nicht gern zeigen will und uns lieber den Macho-Aufreißer mimt. Aber Hölle nochmal… Den vertritt er perfekt!

Die Nebencharaktere haben mich dieses Mal total überrascht. Jeder ist detailliert gestaltet und besitzt eine tragende Rolle. Ich möchte hier garnicht zu viel verraten, aber ich hatte viel zu verarbeiten und mein armes kleines Herz hat schon sehr gelitten, von dieser Achterbahnfahrt.

Nach den Liebeshymnen auf ihre Bücher, ist es schwer euch neues zu erzählen.😉 Die Schreibweise ist gewohnt locker und flüssig, dabei legt sie dieses Mal noch eine Schippe gewandter und kreativer Beschreibungen drauf. In ihre Fantasywelt wurde ich umgehend mitgerissen und es fühlte sich schön fast so an, als wäre das mein Abenteuer.

Lana Rotaru hat einen zweiten Teil der Extraklasse für uns erschaffen und ich Frage mich nur noch: Wie in drei Gottes Namen (oder zur Hölle^^) will sie das noch toppen?! Denn es wird an unseren Nerven gerissen, die Spannung ist teilweise schon unerträglich und die Ereignisse geschehen Knall auf Fall. Durchatmen? Nicht bei dieser Autorin!!! Auch emotional wurden alle bekannten Gefühle ausgereizt. So habe ich geseufzt, wie auch Tränen in den Augen gehabt und hatte Gänsehaut. Es war echt toll.

„Superbia“ wurde aus der Sicht der weiblichen Protagonistin geschrieben und zumindest hatte man ein Einsehen mit uns was den Cliffhänger betrifft. Er schockt, macht gleich neugierig auf mehr, ist zum Glück aber so vertretbar, dass ich mir nicht vor lauter Verzweiflung an den Haaren ziehen muss. Was  aber nicht heißt, dass die liebe Lana uns nicht noch einen Schocker zum Schluss da lässt….

Das Cover, wieder gestaltet von Rica, ist farblich echt der Wahnsinn und auch wenn ich eigentlich kein grün mag – dieses Buch ist wunderschön und muss in meinen Schrank. ❤

Dankeschön für das Rezensionsexemplar. Es ist fantastisch und ich kann es nur empfehlen. Absolutes Must-Read und ich bin eigentlich jetzt schon wieder bereit für das nächste!

Ich gebe 5 von 5 Sternen

🌟🌟🌟🌟🌟

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Lana Rotaru wurde im Dezember 1987 geboren.Der Lesewahnsinn begann bei Ihr bereits in früher Jugend, wo sie Stunde um Stunde in einer öffentlichen Leihbibliothek verbrachte.
Nun füllen über 400 Hardcover und Taschenbücher ihre Wohnzimmerregale und ein Ende ist nicht in Sicht.
Wenn sie nicht gerade an einem neuen Buch schreibt, stöbert sie gerne in Buchhandlungen oder lümmelt mit einem guten Buch.
„Black – Das Herz der Panther“ ist ihr Debütroman.
Zurzeit lebt sie mit ihrem Ehemann in Aachen.

(Bildquelle : copyright by Lana Rotaru)

http://www.lana-rotaru.de

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